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Seelenreise von Daniela Pieper: „Der weise Wolf und die tapferen Eule“

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Von unten aus sah der Wolf nur einen kleinen schwarzen Punkt dort oben am Abendhimmel. Er blickte aus müden Augen hinauf und sah wie der Punkt wuchs, seine Form veränderte und auf einmal Flügel zu bekommen schien. Er hörte auch das Geräusch, den Schrei einer Eule, und er spitze die Ohren. Obwohl der Mond noch nicht aufgegangen war, heulte er laut, denn er wollte eine Antwort geben. Schließlich schlugen große Flügel direkt über seinem Kopf und der Luftzug wehte Blätter vom Boden auf. Er setze sich, um besser in die Luft spähen zu können und schon landete ein Steinkautz direkt auf seiner Schulter. Er war froh, als er spürte, dass der Vogel die Krallen einzog und der Wolf schüttelte sich instinktiv. Aber die Eule hatte sicheren Halt und wich nicht vom Fleck. Sie schüttelte sich ebenfalls und ihre Federn staubten vor den Augen des Wolfes auf, als hätte jemand einen alten Teppich ausgeschlagen. Er wusste nicht warum, aber er fand großen Gefallen daran. Besonders an dem staubigen Federgeruch, der ihn einen Moment lang einhüllte. Er atmete ihn tief ein und seine Müdigkeit ließ für einen Augenblick nach.

Doch dann hörten beide ein lautes Knacken direkt aus dem Wald hinter ihnen. Der Wolf, der menschenscheu war, richtete den Blick ruckartig auf die Stelle, da so ein lautes Geräusch nicht durch ein kleines Tier verursacht werden konnte. Doch da kam kein Wilderer aus dem Wald, wohl aber etwas Großes und Merkwürdiges – eine silbrigglänzende Löwin, die vollkommen ruhig am Waldrand stand und ihn direkt ansah. Es gab keine Löwen in diesem Bergwald im Hochgebirge weswegen Wolf und Eule verwundert waren. Noch dazu zitterte dieses Tier. Sie waren so verwundert, dass sie vergaßen sich zu fürchten. Und der Steinkautz hätte auch wegfliegen können, aber auch das fiel ihm in dem Moment nicht ein. So saßen also alle drei wie angewurzelt da und musterten einander.
Kurz vergaß der entgeisterte Wolf zu atmen, aber als nichts weiter geschah, erinnerte er sich wieder daran und holte Luft. Es war still um sie herum, was ungewöhnlich war. Alle Tiere mussten wohl gerade innehalten – genau wie der Wind. Da ertönte das Geräusch schneller Flügelschläge aus dem Wald. Die Schläge näherten sich dem Waldrand, wo immer noch die seltsame Löwin saß. Unruhig bewegte die Eule sich auf der Schulter des Wolfes, denn ihr war auf einmal mulmig zumute. Durch das Blattwerk brach ein tiefschwarzer Rabe und verlangsamte seinen Flug. Die Löwin blinzelte nicht einmal, denn sie war so still wie der Wald. Nur die Eule raschelte hektisch mit ihrem Gefieder.

Daniela Pieper malt den tapferen Wolf im Atelier Freyraum

Der schwarze Vogel aber sank hinab und landete tadellos auf dem Rücken der Löwin. Dann standen sie alle dort und beobachten einander. Schließlich brach die Löwin die gebannte Stille und sagte etwas in der alten Sprache der Tiere, die alle verstehen konnten. Die Waldtiere und die Tiere des Dschungels und der Savanne, sogar die, die im Wasser lebten, verstanden diese Sprache. Auch wenn sie nicht alle sprechen konnten. Die Fische zum Beispiel vermochten dies nicht. Aber auch sie hätten der Löwin folgen können, als sie sich an den Wolf wandte: „Ich habe Dich gesucht, Isegrim, denn ich habe gehört, dass Du weise bist. Ich bin von sehr weit weg den ganzen Weg hierhergekommen, um Dich aufzusuchen. Dort wo ich lebe, ist es heiß und deshalb friere ich hier so, dass ich tagsüber zittere und nachts eine Höhle suchen muss. Doch das konnte mich von meiner Suche nach Dir nicht abhalten, denn ich habe eine Frage an Dich. Und sie brennt so stark in mir, dass ich jede Kälte ertragen werde auf dem Weg zu ihrer Antwort.“
„Dann hast Du also den Kreis Deiner Ahnen verlassen, und bist hingegangen, wo noch niemand von ihnen vor Dir je war. Unzählige Tagesmärsche hast Du zwischen Dich und Deine Heimat, die Savanne, gebracht. Eine Löwin in einem Hochgebirgswald mit einem Raben auf dem Rücken.“

„Der Rabe fand mich, ich fand nicht ihn. Und jetzt ist er mein ständiger Begleiter. Er spricht nicht, also habe ich aufgehört zu fragen, warum er mich begleitet. Manchmal geht er fort, dann erscheint er wieder aus dem Nichts – so wie Du es gerade selbst miterlebt hast.“

Dann ist er Dein Totemtier und Du musst ihn ehren.“ Der Steinkautz wunderte sich über diese Antwort und fragte sich, ob auch er jemandes Tierschutzgeist war. Hätte er es sich wünschen dürfen, er wäre allzu gern das Totemtier des weisen Wolfes gewesen. Das schwarze Krafttier der Löwin klapperte als Antwort nur mit dem gelben Schnabel. Und niemand wusste, ob er sie verstanden hatte oder dies nur ein Zufall gewesen war. „Darf ich meine Frage stellen, Isegrim?“ „ Sprich – wo Du nun all diese Mühen auf Dich genommen hast und sogar ein Totemtier zu Dir gefunden hat.“
„Ich bin in einem Paradoxon gefangen, denn ich sehne mich nach dem erlösenden Ende durch den Tod und doch fürchte ich mich bis ins Mark vor dem Sterben. Wie löse ich dieses Dilemma?“
„Denkst Du dass die Antwort auf diese Frage Dir Frieden bringen wird? Das Suchen nach der Antwort lässt Dich nach dem Tode sehnen und ihn zugleich fürchten. Und dieser wird Dich nicht aufsuchen, solange Du am Leben festhältst. So sehr dass Du jede Kälte und jedes Zittern auf Dich nehmen würdest, um Deiner bohrenden Suche zu folgen.“

Auf einmal spürte die fröstelnde Löwin die Kälte der fremden Umgebung bis in ihre von der Reise müden Knochen. Die Eule hingegen hatte die Antwort nicht verstanden, aber die Frage hatte sie tief ergriffen. Sie hatte noch nie eine Wildkatze gesehen und so blickte sie sie aus ihren kugelrunden braunen Augen an. Der unverwandte Blick aus den auffällig großen Augen des Steinkautzes machte die Löwin nervös. Die tapfere Eule jedoch wagte hinüberzufliegen, obwohl es ihr kleines Leben hätte kosten können. Sie spürte instinktiv, dass gegenüber ein lebensbedrohliches Raubtier stand. Der Rabe auf der anderen Seite setzte nun zur selben Zeit zum Fluge an und hob vom Rücken der Löwin ab. So trafen sich beide Vögel in der Mitte und die Luft knisterte und schlug Funken. „Sie tanzen miteinander,“ dachte der Wolf.
Als sie zu einem Vogelwesen miteinander verschmolzen und dann zu Asche zerfielen, wunderte er sich nicht. Die Löwin jedoch erschrak und silbrig-glänzende Tränen liefen aus ihren Augen. Wie aufgeschnürte Perlen liefen sie in Bahnen über ihren Körper und verwandelten ihr Fell in helles Licht. Ihre Gestalt war schließlich durchsichtig wie aus Glas und strahlte leuchtend. Gleichzeitig erhob sich ein rotgoldener Phönix aus der Asche der Vogelbegegnung und schlug kräftig mit seinen langen Schwingen. Das reine Wesen, das die Löwin nun war, verneigte sich vor dem eindrucksvollen Phönix. Dann sprang sie so kraftvoll in die Luft, dass sie mit nur einem Satz über den Baumwipfeln war. Und von dort oben aus verschwand sie ins Nichts.

Dies musste so sein,“ dachte der Wolf.

Seelenreise: „Der weise Wolf und die tapfere Eule“

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